Alles halb so wild + ein halber Schlachtplan

Gestern hab ich mich irgendwie gar nicht auf die Waage getraut, weil ich dachte, ich hätte es mit meiner „Völlerei“ am Samstag schon wieder in den Bereich 69 kg gebracht (und das, obwohl ich gerade noch geschrieben hatte, dass ich die regelmäßige Kontrolle brauche… man man man) aber heute Morgen dann Entwarnung: 68,1 kg! Das heißt, ich könnte es vor meiner Reise in die USA realistisch noch schaffen, die 67 wieder zu sehen. Und genau für die Reise brauche ich irgendwie einen Plan: Was will ich erreichen? Was für Probleme können mir dabei im Weg stehen?

Was ich erreichen will: Tja… Eine weitere Abnahme ist vermutlich zu hoch gegriffen. Ist es auch zu hoch gegriffen, mein Gewicht halten zu wollen? Sollte ich mir eine Grenze für eine maximale Zunahme setzen? Vielleicht doch lieber mit dem zweiten Punkt anfangen: Probleme.

1) Ich habe keine Waagen zur Verfügung. Weder eine Körperwaage noch eine fürs Essen.

2) Ich habe nur begrenzt freie Verfügung über meine Zeit. Das heißt, ich weiß nicht, ob und wenn ja wieviel Sport ich machen kann. In der zweiten Woche, in der ich in San Francisco bin, werde ich vermutlich immerhin ziemlich viel herumlaufen, aber in der ersten Woche wohl eher nicht.

3) Wir werden vermutlich nicht allzu selten essen gehen, was bedeutet: leckeres, kcal-reiches Essen. Dazu die Mentalität „Wer weiß, wann du wieder die Gelegenheit hast, hier zu essen…“ Und ich will mir auch wirklich nicht alles verkneifen müssen, ich kann ja auch nach meiner Rückkehr weiter machen. Aaaber völlig ausarten sollte es auch nicht…

Lösungsansätze: Ich werde Proteinshakes einpacken und versuchen, zumindest eine Mahlzeit am Tag dadurch abzudecken. Außerdem nehme ich Proteinriegel mit, falls ich spontan Heißhunger bekomme. Hier zu Hause hab ich für diese Fälle immer Quark und Gemüse dabei, aber das könnte nicht machbar sein in den USA und da ich eh diese Riegel zu Hause habe, kanns auch nicht schaden sie mitzunehmen. Ich werde außerdem meinen Schrittzähler wieder reaktivieren, damit ich Kontrolle darüber habe, wieviel ich mich im Alltag bewegt habe. Wenn möglich werde ich Muskeltraining mit dem eigenen Körpergewicht einbauen. Ich überlege auch, Sachen zum Joggen mitzunehmen, aber das ist deutlich zeitintensiver, und ich brauch extra Schuhe… Kann ich ja noch überlegen.

Gut, das sieht doch nach einem Plan aus. Aber ob ich nicht oder nicht zu viel zunehmen will, darauf will ich mich irgendwie gerade nicht festlegen… Lieber “hoch pokern”? Oder lieber nicht enttäuscht sein..? Wird, was ich mir jetzt vornehme überhaupt etwas daran ändern, wie ich mich in den USA verhalte..?

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2 thoughts on “Alles halb so wild + ein halber Schlachtplan

  1. Tezumrolo hatte neulich einen interessanten Tipp in einem Kommentar zu meinem”Hilfsmittel”-Artikel: er ist auf Reisen einfach haargenau das, was seine, wie ich es verstanden habe, normalgewichtige Frau auch isst, und nicht mehr. Hast Du jemanden zum Mahlzeiten-Plagiieren dabei… 😉 ? Ansonsten: sich an eiweißhaltigen Sachen und Gemüse satt essen, bei allem, was sehr viel Zucker, sehr viel Fett hat, vorsichtig sein, eher mal eine Suppe oder einen Salat…?

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    • Stimmt, das hatte ich bei dir auch gelesen. Da dachte ich mir aber: wenn ich mich essenstechnisch an meinem normalgewichtigen Freund orientiere, klappt das vermutlich nicht ganz so gut 😛 Aber in der Gruppe diesmal ist eine schlanke, kleine Frau dabei… Keine schlechte Idee. Danke für die Erinnerung! ^^

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