Die Dinge ändern sich

Ich weiß gar nicht, wieso, aber im Vergleich zu der Abnahme letzten Sommer / Herbst und im Januar / Feburar habe ich (haben sich) einige Dinge geändert und ich wollte mir mal die Zeit nehmen, diese Dinge für mich näher zu beleuchten, deshalb schreibe ich sie einfach mal auf.

1: Frühstück. Meine Frühstücksgewohnheiten haben sich im Laufe meines Lebens oft geändert. Als Kind und Jugendliche habe ich zu Hause gefrühstückt, ich glaube dann irgendwann nicht mehr. Im Studium habe ich auch nicht zu Hause gefrühstückt (weil ich eine extreme Langschläferin war und jede Minute morgens im Bett liegen bleiben wollte). Auf meiner Südamerikareise habe ich mir dann angewöhnt zu Frühstücken, weil es in den meisten Hostels gratis Frühstück gab und ich so noch etwas Geld sparen konnte. Die fast 4 Monate haben scheinbar einen bleibenden Eindruck auf meine Gewohnheiten hinterlassen, weil ich zurück in Deutschland und eigentlich während der ganzen Doktorarbeit morgens zu Hause gefrühstückt habe.  Ich war ja auch zeitlich sehr flexibel. Seit der ersten Abnahme bestand das Frühstük aus einem Proteinshake. Als ich angefangen habe zu arbeiten und wirklich mehr oder weniger nach 8 Stunden Feierabend machen kann, bin ich motivierter, morgens früh aus dem Bett zu kommen. Anfangs habe ich dann in der Arbeit meinen Shake gemacht, auch wenn ich ein paar blöde Spüche geernetet habe. Aber mittlerweile halte ich es eigentlich ganz gut ohne den Shake am Morgen aus. Mein Magen knurrt zwar, wenn es aufs Mittagessen zu geht, aber das finde ich gar nicht schwer durchzuhalten. Mit einem großen Kaffee und selbstgemachtem Eistee (grünen Tee kochen, nach belieben Süßstoff zugeben, abkühlen lassen, in den Kühlschrank, nach Belieben Zitronensaft -> lecker!) erst recht nicht.

2: Alltagsbewegung. Seit ich angefangen habe, zu studieren, fahre ich eigentlich überall mit dem Rad hin In meiner Studienstadt (eher klein, sehr flach), war ich so in 10 min eigentlich überall, wo ich sein musste. Die Uni, in der ich meine Doktorarbeit geschrieben habe, lag auf einem Berg, da bin ich aber (bis auf sehr wenige Ausnahmen) auch immer hoch geradelt. Und wenn ich besonders motiviert war, bin ich die vier Stockwerke in mein Büro auch noch hoch gelaufen, ohne den Fahrstuhl zu benutzen. Dafür war meine Wohnung im ersten Stock. Jetzt ist meine Wohnung im dritten Stock, mein Arbeitsplatz dafür näher und ebenerdig. Gelegentlich fahre ich dafür auch wieder die Strecke zu meinem Freund mit dem Rad (12 km von der Arbeit).

3: Angwohnheiten. Ich habe irgendwann schon mal geschrieben, dass ich immer besser abnehme, wenn ich auf schreibe, was ich essen (sehr überrashend, ich weiß). Mittlerweile fällt es mir auch gar nicht schwer, das konsequent zu machen (seit 2 Wochen zumindest und auch eher unter der Woche), vor allem, weil ich angefangen habe, meine Mahlzeiten schon vorher zu planen und einzutragen. Irgendwie finde ich es nett zu sehen: So viel darfst du noch essen, und das sind dann gerade mal 600, 700 kcal.

4: Essen. Ach, ich hätte es nie gedacht aber ich vermisse die Mensa… Hauptsächlich die Salatbar, weil ich echt gerne Salat esse, aber viel zu faul bin, selber so viel Gemüse zu schnippeln. Bei mir gibt es zwar auch einen Rewe mit Salatbar, aber ich weiß nicht, ob man sich da eigene Gefäße mitbringen kann zum abfüllen, und ich bin echt kein Fan von Plastikmüll. Außerdem war mir das bisher immer zu teuer, aber jetzt verdiene ich ja auch mehr Geld… Und ich finde es auch allgemein anstrengend, jeden Tag selber für mein Essen zu sorgen, ich hatte jetzt 10 Jahre lang Mensen zur Vefügung, mit einer kleinen AUswahl an warmen und kalten Gerichten. An den Wochenende habe ich auch mal gerne gekocht aber jeden Tag… meh… Andere Essensachen: Ich habe vermehrt Lust auf Obst, was ich mir in den letzten Phasen eher nicht gegönnt habe. Aber besser Obst als Schokolade / Gebäck…

Ja, was will ich mit diesem Eintrag eigentlich aussagen..? Nicht viel, wie gesagt, ist mehr so ein Gedanken-Dump für mich. Hier noch kurz zusammengefasst:

Frühstücken mag ich, aber im Moment brauch ich es nicht. Meine Alltagsbewegungen hat sich geändert, ich würde vermuten, dass sie geringer geworden ist (muss ich vielleicht im Auge behalten). Im Moment hilft es mir, meine (geplanten) Mahlzeiten morgens aufzuschreiben. Regelmäßig kochen läuft noch nicht so gut (aber ich habe herausgefunden, dass man Eier auch in der Mikrowelle zubereichten kann!). Obst.

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