Kaninchenfutter

In meinem letzten Beitrag bin ich ja darauf eingegangen, dass ein Teil meiner Persönlichkeit wie das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland ist. Was mich einerseits antreibt und produktiv macht, mich andererseits aber stresst und dafür sorgt, dass ich mir unkontrolliert Dinge in den Mund schiebe. Was eher unpraktisch ist, wenn man abnehmen will. Heute morgen wusste ich schon, dass heute wieder ein Tag sein würde, an dem ich sehr kaninchenhaft unterwegs sein würde. Als ich noch mit meinem Freund im Bett kuschelte, bin ich in Gedanken schon meine scheinbar unendliche to-do Liste durchgegangen. Als er gegangen war habe ich mich also an die Arbeit gemacht. Aber vorher ist mir eingefallen, dass ich, wenn ich schon die nächsten Stunden mümmelnd durch die Wohnung hetzen würde, meinem inneren Kaninchen zumindest etwas Futter bereitstellen könnte, damit es sich nicht unkontrolliert über die kcal-dichten Lebensmittel hermacht, die sich auch noch in der Wohnung befinden. Ich habe also ein ganzes Bund Möhren gesäubert und essfertig in Reichweite hingelegt und siehe da: Ich habe die Dunstabzugshaube an die Wand gebracht, in meiner Speisekammer endlich Einbauregale angebracht (dazu angemerkt: keine zwei Wände in der Speisekammer sind im rechten Winkel zueinander, also musste ich mehrmals mit der Stichsäge nachbessern), mein Schuhregal ausgebaut. Außerdem war ich beim Markt, habe grüne Soße gemacht und 3 kg Kartoffeln geschält und gekocht. Gegessen habe ich neben dem ganzen Bund Karotten ein paar der Kartoffeln und etwas von der grünen Soße zum Abendessen und zum Mittag Brokkolipüree. Außerdem so eine Art Proteinpudding aus Quark, Gewürztee, Proteinpulver, mit Konjakmehl zum andicken. Jetzt bin ich pappsatt und relativ zufrieden mit dem Fortschritt in meiner Wohnung. Vielleicht schafft es das Kaninchen noch, mich zum aufräumen zu bewegen…

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3 thoughts on “Kaninchenfutter

  1. Super!! Ich ergänze rohe Möhren gerne noch mit rohem Kohlrabi, finde, das passt immer sehr gut.
    Frage: mit Einbau meinst Du angedübelte? Ich habe auch so eine ungleichmäßige Speisekammer und schrecke vor der Dübelei zurück, aber um die Kammer gut einzurichten, bräuchte ich eigentlich dann freistehende Regale, die nur 20-25 tief sind – oder eben Dübelei… 😦

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    • Kohlrabi mag ich auch total gerne. Eigetlich mag ich fast jedes Gemüse, bin nur oft zu faul zum schneiden 😝
      Genau, ich hab mir Leisten zugeschnitten, ca 5 cm breit und 2 cm stark. In die habe ich zwei Löcher gebohrt, durch die Löcher die Markierungen an die Wand. Ach ja, an den Wänden hatte ich ringsum mit der Wasserwaage Markierungen gemacht und die Leitseb daran ausgerichtet. Dann Löcher in die Wand, Dübel rein, Schrauben durch die Leisten in die Dübel. Bretter zugesägt und auf die Leisten. Wenn du magst, schreib ich Montag noch einen eigenen Beitrag mit Bildern.

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