Back to the roots

Kleine Überraschung: Ich bin nicht mehr arbeitslos. Ab Juli habe ich für 3 Monate ein Stipendium von der Betreuerin meiner Doktorarbeit. So kann ich weiter an meinem alten Projekt arbeiten, ein paar Publikationen schreiben und nebenbei und ohne Geldsorgen nach einer richtigen Stelle suchen. Ich glaube tatsächlich auch, dass das besser funktionieren wird – ich habe es sicher schon irgendwo geschrieben, aber je mehr Zeit ich habe, desto weniger schaffe ich. Weil ich habe ja Zeit… Da ich nicht wieder umziehen will, werde ich 2-3 Tage die Woche an der Uni sein (und im Gästezimmer meiner Betreuerin schlafen, mit der ich auch gut befreundet bin) und die restliche Zeit Homeoffice versuchen.

Einerseits bin ich total erleichtert, dass das geklappt hat, aber (man merkt es vielleicht schon am Fehlen jeglicher Ausrufungszeichen) irgendwie ist es auch so, als würde man wieder zu den Eltern ziehen, nachdem man schon einmal “unabhängig” war. Mal sehen, ob dieses Gefühl sich wieder legt. Immerhin – heute morgen ging es mir ziemlich schlecht, aber seitdem war ich den ganzen Tag sehr produktiv und daher fühle ich mich auch gleich nicht mehr ganz so wertlos.