Ups and downs

Wer gestern den Live Ticker Blogpost verfolgt hat, hat schon mitbekommen, dass noch einiges passiert ist. Erst habe ich mich nicht gegen meinen Frust wehren können und habe viel mehr und ungesünder gegessen, als ich wollte. Aber nach einem kurzen Spaziergang, bei dem ich aus der “Essenspirale” ausbrechen konnte, habe ich dann fast eine Stunde Sport mit Youtube-Anleitung gemacht (Happy Walk + Shred Level 2). Mein Defizit lag dann wieder so bei 1200 kcal und ohne das schlechte Gewissen hätte ich vielleicht gar keinen Sport gemacht. Wer weiß. Ich habe heute komischerweise auch gar keinen Muskelkater, nur mein Fuß tut weh, weil ich auf meinen Locher getreten bin (merke: wenn man auf dem Boden Unterlagen einsortiert und dann Sport macht, sollte man nicht nur die Unterlagen aus dem Weg räumen…), also vielleicht schaffe ich es ja heute wieder und ohne vorheriges Keksgelage, mich zum Sport zu motivieren. Aber da J. wieder in der Stadt ist, gehen wir vielleicht auch zum Bouldern, das ist kcal-technisch noch besser. Meine Waage hat mir heute immerhin 100 g weniger gegönnt als gestern, aber die wird noch ihr blaues Wunder erleben, wenn erst der Woosh kommt!

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The evil is defeated

Hm, eigentlich wollte ich dieses gif hier einfügen, aber ich weiß nicht, wie… Ich noob. Aaaber! Das Böse ist besiegt! Das Böse in kombinierter Form von Dem Plateau des Todes und der 67, die ich seit Anfang des Blogs / Anfang November noch nie losgeworden bin. Wurde ja auch Zeit. Gestern hat mir zum ersten Mal zaghaft die 66(,9) entgegengeblinzelt, um sich heute als 66,3 kg deutlich zu positionieren. Schön. Mal sehen, ob es das jetzt auch wirklich war, oder ob es noch eine Fortsetzung gibt (“67,x – Teil III – ich weiß, was du letztes Wochenende gegessen hast…” ). Völlig ausschließen kann man es natürlich nie, vor allem da mit dem kombinierten Stress aus Doktorarbeit und Umzug + Renovierung (ich muss hier auch mal Fotos von der Wohnung posten) Abnehmen bei mir gerade eher hinten an steht. Aber da ich in meiner Wohnung mindestens am Freitag, z.T. vermutlich auch am Samstag alleine bin und noch keinen Herd habe, werde ich mir einen Vorrat an Skyr, Gurke, Eiweißbrot, etc. mitnehmen, dann gerate ich auch nicht so in Versuchung wie letztes Wochenende.

Ach ja, apropos noob: Wie verwendet man Categories & Tags eigentlich richtig? Was als Kategorie und was als Tag? Ich mach das bisher ziemlich wahllos, bzw. nehme da meist das gleiche..?

 

Auf ins Wochenende!

Diesmal freu ich mich so richtig auf das kommende Wochenende: Ich kriege heute nämlich die Schlüssel für meine neue Wohnung! Meine Traumwohnung! Die ich bisher nur 15 min lang gesehen habe… Aber es war Liebe auf den ersten Blick, das wird schon 😀 Da die Schlüsselübergabe erst spät Abends ist, werde ich dann morgen gleich wieder hin fahren (übernachten werde ich bei meinem Freund, meine neue Wohnung ist nämlich keine 20 km von ihm entfernt – noch ein Grund, mich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen <3), Fotos machen, planen und vielleicht auch schon streichen. Ich bin bisher immer sehr zurückhaltend gewesen, was farbige Wände betrifft… In meinem Kopf ist das immer so eine riesige Sache… Was, wenn die Farbe dann doch nicht passt / mir in 2 Jahren zum Hals raus hängt..? Und wie soll ich mich überhaupt erst für eine Farbe entscheiden?! Es gibt doch so viele schöne Farben! Naja, erstmal Fotos. Die Wohnung wird auch noch eine Weile leer stehen (umziehen werde ich erst am 11.02., in meinem alten WG-Zimmer bleibe ich dann aber noch bis Ende Februar (außer, ich werde viel früher mit der Dissertation fertig… hahaha)), also hat die Farbfrage noch etwas Zeit. Und in meinem Kopf schwirren lauter Projekte für Möbel, die ich entweder ganz selbst bauen oder umgestallten will… Ach, ich freu mich 🙂 Nur noch die Doktorarbeit aus dem Weg schaffen, dann kanns los gehen. 😀

Gewichtstechnisch ist es gerade nicht ganz so spannend: 67,0 kg heute wieder. Gestern hatten allerding meine chinesischen Arbeitskollegen zum Neujahrsessen eingeladen und ich habe mich mit köstlichen selbstgemachten Dumplings vollgestopft, also ganz okay. Auch deshalb freue ich mich auf das Wochenende: 2 Tage keine Waage. Und Montag begrüße ich dann ganz sicher die 66,x… Schönes Wochenende wünsche ich euch auch 🙂

Zwei Schritte vor, einer …?

Was ich damit sagen will: das Crêpewasser (hm, ausgeschrieben ist das irgendwie ekliger als in meinem Kopf…) das Wasser, welches ich gestern (mutmaßlich) durch den Verzehr von Crêpes am Abend vorher eingelagert hatte, ist wieder fort: 67,0 kg. Die 6 ist in greifbarer Nähe! Die Waage hat sogar geschwankt zwischen 66,9 und 67,0! Was ziemlich cool ist, weil ich damit auch wieder eine neues tiefstes Gewicht erreichen werde. Okay, eigentlich bin ich jetzt schon leichter als im November, bevor ich wieder etwas zugenommen habe (damals waren es minimal 67,4 kg), aber irgendwie zählen in meinem Kopf die Zahlen nach dem Komma nicht so richtig.

In Sachen Doktorarbeit habe ich mir jetzt eine neue Strategie überlegt: Homeoffice. Ich prokrastiniere hier zwar auch, aber da ich bald ja auch noch umziehe, ist mein prokrastinieren hier sinnvoller. Denn, wie ein weiser Student einst sagte: “In der Klausurenphase sind meine Fenster immer am saubersten.” Und für die Wohnungsabnahme müssen meine Fenster sauber sein. Außerdem will ich bei diesem Umzug nicht am Ende noch irgendwelchen Kram aus den letzten Ecken ziehen, denken “Was zum Teufel ist das?!” es aber dann doch in eine Kiste werfen und mitnehmen, nur weil ich nicht die Zeit hatte, darüber nachzudenken, ob ich es wirklich brauche. In diesem Sinne: frohes Schaffen!

Es ist ruhig… zu ruhig!

Ich glaube, ich bin dahinter gekommen, warum ich in letzter Zeit bei jeder Kleinigkeit so überreagiere – die Dinge laufen im Moment zu gut. Ich traue dem (Soja)braten nicht 😛 Ich leide unter dem Impostor-Syndrom und das nicht nur in beruflicher Hinsicht (weiß nicht, ob es dann noch dieses Syndrom ist, aber als ich die Beschreibung das erste Mal gelesen habe, habe ich mich 100%ig wiedererkannt). Meistens wenn mir etwas Gutes passiert, glaube ich nicht, dass ich es verdiene. Umgekehrt, wenn mir etwas Schlechtes passiert, denke ich, dass das genau das ist, was ich verdiene. Zum ersten Mal ist mir das bewusst aufgefallen, als ich mit 19 meine erste Fahrprüfung in den Sand gesetzt habe: Der Fahrlehrer musste mir ins Lenkrad greifen und ich war so erleichtert, dass ich endlich durchgefallen war! Kurz nachdem ich in die Stadt gezogen bin, in der ich promoviere sind in kurzer Zeit einige Schlimme Dinge passiert: plötzlich war ich durch einen (okay, zwei) dumme Fehler hoch verschuldet, meine erste Beziehung ging in die Brüche und eine Freundin von mir war plötzlich nicht mehr da… Das hat mich ziemlich runtergezogen und irgendwie die „Baseline“ für die letzten Jahre gelegt. Das einzig Gute: ich habe einen richtig lieben Mann kennengelernt, der mir einfach nur gut tut. ❤

Und jetzt sind in kürzester Zeit so viele gute Dinge passiert (gestern wurde schon wieder eine Veröffentlichung von mir akzeptiert!1!11?!) oder in die Wege geleitet worden, dass ich bei jeder Andeutung eines Problems denke: „Das ist es, die Sache, die du vergessen hast und die dich daran hindern wird dein neues Leben zu beginnen.“

Hoffentlich hilft mir die Erkenntnis, mal ein bisschen zu entspannen. Gewichtsmäßig läuft auch wieder alles viel zu gut: auf der Waage 67,5 kg (nur noch 100 g bis zu meinem tiefsten Gewicht im November!) und laut Defizit 68,3 kg.

Tschakka

Morgens sieht die Welt doch immer etwas besser aus. Irgendwo habe ich gelesen, dass das daran liegt, dass der Körper als Vorbereitung fürs schlafen gehen die Serotoninproduktion runterfährt. Was je nach dem, wie man es sehen möchte bedeutet, dass man Abends mit weniger Glückshormonen im Blut alles genau so scheiße wahrnimmt, wie es wirklich ist, oder eben Alles überdramatisiert. Aber ich glaube so oder so, dass war nur in einem Bild auf Facebook, ohne Quellenangaben, also: mit Vorsicht zu genießen. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich gestern recht früh eingeschlafen bin und dann auch durchgeschlafen habe. Im Moment geht mir so viel durch den Kopf, dass ich Nachts manchmal stundenlang wach liege. Naja, das wird sich in absehbarer Zeit auch wieder ändern. Und heute Morgen habe ich auch schon ein paar Dinge in die Wege geleitet um den Fehler, wegen dem ich gestern enttäuscht von mir selber war wieder gerade zu bügeln. Eines der Mantras, die mich über Wasser halten, wenn ich mal wieder irgendwas verbockt habe, ist: “Du kannst unmöglich der erste Mensch sein, dem dieser Mist passiert ist. Irgendwie kann man das sicher geradebügeln.” In diesem Sinne: Tschakka…

Abnehmtechnisch ist alles weiter super, hab ich ja gestern Abend auch schon geschrieben. Um den Verlockungen der Nahrungsmittel in meiner Wohnung zu entgehen, habe ich meinen Kleiderschrank aussortiert. Da ich ja bald umziehe, ist das eine gute Gelegenheit, mich von den Sachen zu befreien, aus denen ich rausgeschrumpft bin oder die ihre besten Tage einfach schon hinter sich haben.

Gewicht heute morgen: 68,0 kg auf der Waage und 68,5 kg laut Defizit.

Kopfkino, oder: wie man sich selber das Herz bricht

Heute Morgen auf der Waage: 68,4 kg. Also zwei kg weniger in den letzten zwei Tagen! Mensch, wenn das so weiter geht hab ich mein Ziel ja nächste Woche schon erreicht! Nein, natürlich nicht. Ich schiebe das entweder darauf, dass ich am Montag und Dienstag noch fröhliche Wassereinlagerungen von den Festtagen mit mir herumgetragen habe oder darauf, dass gestern mein Spieleabend war, bei dem ich Alkohol was getrunken habe, weswegen ich heute Morgen etwas dehydriert war. Oder eine Kombination aus Beidem. Auf jeden Fall habe ich jetzt angefangen neben meinem Gewicht auch die Kaloriendifferenz des Tages in einer Exceltabelle festzuhalten und daraus berechnet das „tatsächliche Gewicht“, das ich haben müsste. Das hab ich mal in irgendeinem anderen Abnehmblog gesehen (erinnere mich leider nicht mehr, wo…), aber ich glaube das macht einen etwas gefeiter gegen aus Wassereinlagerungsspaß resultierendem Frust. Mein „tatsächliches Gewicht“ heute daher: 69,57 kg.

Apropos ungerechtfertigter Frust: Ich hatte glaube ich mal erwähnt, dass ich bald in eine neue Stadt ziehe. Am Wochenende habe ich mir daher eine Wohnung angeschaut – die Wohnung! Wunderschön geschnitten, hell, tolle Lage. Und seit der Besichtigung habe ich mich so sehr in die Idee reingesteigert, in diese Wohnung zu ziehen, habe jedes Zimmer im Kopf eingerichtet, die Preise für die in der Küche fehlenden Elektrogeräte nachgeschaut, mir vorgestellt, wie ich meine Freunde dort bewirte, wie ich alleine dort entspanne, … Massives Kopfkino eben. Meine Besichtigung war mit der Vormieterin und gestern war der Vermieter auch noch mit ein paar anderen Interessenten in der Wohnung und wollte sich danach entscheiden. Die Anzeige ist jetzt gelöscht und bei mir hat sich noch niemand gemeldet. Ich bin mir also 99% sicher, dass ich die Wohnung nicht kriege und naja, gestern war ich schon sehr traurig. Ich war ja mit Freunden beim Spieleabend, als ich auf einen Anruf gewartet habe und ein Kumpel und ich haben uns auch ein bisschen (im Spaß) so reingesteigert, so dass man hätte denken können, ich sei von der Liebe meines Lebens verlassen worden 😛 Ich hoffe, dass ich es schaffe bei der nächsten Wohnung nicht schon vorher so viel zu investieren…

Besser

Gestern war ich nach der Arbeit noch Bouldern und ich hab heute so einen fiesen Muskelkater wie schon lange nicht mehr 🙂 Ich mag Muskelkater 😀 Da wird man bei alltäglichen Bewegungen noch daran erinnert, dass man etwas getan hat, dass man an seine Grenzen gegangen ist. Wo gestern allerdings meine Grenzen lagen hat mir nicht so ganz gefallen – da ich zuletzt vor meiner USA-Reise Bouldern war, hab ich gestern deutlich gemerkt, dass ich abgebaut habe. Aber im Zuge meiner immernoch anhaltenden “Neues Jahr, neues Glück” Mentalität, fand ich das gar nicht so schlimm. So deutlich wie dieses Jahr habe ich das irgendwie noch nie wahrgenommen… Früher habe ich zwar auch regelmäßig im neuen Jahr mit Diäten angefangen (zumindest in meiner Teenagerzeit), aber irgendwie fehlte es da doch an… Zuversicht vielleicht? Wenn ich mir damals ausgerechnet habe “Okay, wenn du ein kg pro Woche abnimmst, dann wiegst du im Sommer nur noch … und bist voll dünn und wunderschön :P”, war da doch immer eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf, die gesagt hat “Schaffste eh nicht”. Und wenn dann durch unausgewogene Diäten plus den ewigen Versuchungen in dem Schlaraffenland, welches mein Elternhaus darstellt in der zweiten oder dritten Woche kein kg weniger auf der Waage zu sehen war, hab ich meist alles hingeschmissen und mir frustriert noch ein paar kg draufgefuttert.

Naja, darüber wollte ich eigentlich gar nicht schreiben 😀 Aber gut, ein Outlet für all meine wirren Gedankengänge zu haben. Der Titel bezog sich nämlich eigentlich auf das Verhalten meiner Waage heute morgen: 69,4 kg.

Es bewegt sich wieder!

 Der Oder besser: es bewegt sich wieder nach unten 😉 84, (also 68,4 für alle, die nicht diese komische Zahlensache machen) heute morgen 🙂 Fürs Wochenende ist nichts Großes geplant (also nicht feiern gehen, keine Geburtstage oder ähnliche Verlockungen), hoffentlich bleibt der Trend also bestehen.

In einer Woche fliege ich dann in die USA, da sollte ich mir noch irgendeinen Plan überlegen bezüglich Sport und Essen…