Temporale Anomalie

Dieser Blogeintrag liegt schon seit letzter Woche Montag bei mir in den Drafts, das heißt, eigentlich nur der Titel, aber er trifft immer noch zu. Ich habe gerade das Gefühl, in einer ganz seltsamen zeitlichen Verzerrung festzustecken: ich habe gleichzeitig das Gefühl, dass die Zeit viel zu schnell vergeht, andererseits kommt mir jeder Tag vor wie eine halbe Woche… Immer wieder, wenn ich Leuten erzähle, was bei mir los ist, fallen Sätze wie „Und am Montag habe ich…“ „Also gestern?“ „…Montag war gestern???“ Und es passiert gerade extrem viel auf einmal, deshalb auch der Mangel an Einträgen hier. Das wird aber bald wieder besser, versprochen. Hier eine kleine Aufstellung der Abenteuer der letzten Monate Wochen: Mein Umzug ist jetzt größtenteils gelaufen! Meine Möbel sind (bis auf einen Stuhl) alle umgezogen und ich habe vielleicht noch einen Karton Sachen in der alten Wohnung, die ich teilweise noch dort brauche. Das war letztes Wochenende. Das Wochenende davor habe ich die Wohnung komplett fertig gestrichen. Freitags war ich alleine (was dazu geführt hat, dass ich mich ziemlich reingesteigert habe, zu wenige Pausen gemacht habe, zu wenig getrunken habe und am Samstag ziemlich fertig war). Samstag kam dann mein Vater um zu helfen, aber erstmal haben wir uns ein bisschen gestritten (weil ich ziemlich fertig war). Aber dann wars trotzdem gut, mein Freund kam irgendwann auch dazu und die Beiden haben meinen Herd aufgebaut und Schränke aufgehangen. Außerdem bin ich gerade dabei, einen Tisch zu bauen! Dazu will ich aber nicht zu viel verraten, da ich extrem stolz darauf bin und zwischendurch immer viele Fotos gemacht habe, also wird es dazu noch einen extra Post geben. Ich plane, den Tisch nächstes Wochenende fertig zu bauen und alle Kisten auszupacken, könnte aber auch wieder zu viel sein, was ich mir vorgenommen haben. Ich denke, dass ist der Grund, warum ich mich so fühle, als würde die Zeit viel zu schnell vergehen: Ich nehme mir viel zu viel vor, vor allem für die Wochenenden.

Unter der Woche muss ich ja auch noch an meiner Doktorarbeit schreiben, was auch erstaunlich gut klappt im Moment. Diättechnisch laufen die Sachen gemischt, würde ich sagen: Ich pendel zwischen 66 und 67 kg herum, meist wird es unter der Woche schrittweise weniger, um dann nach dem Wochenende wieder hochzugehen. Ist okay so, finde ich. Wenn ich wieder Routine in meinen Tagesablauf kriege, werde ich die letzten kg schon noch los.

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The evil is defeated

Hm, eigentlich wollte ich dieses gif hier einfügen, aber ich weiß nicht, wie… Ich noob. Aaaber! Das Böse ist besiegt! Das Böse in kombinierter Form von Dem Plateau des Todes und der 67, die ich seit Anfang des Blogs / Anfang November noch nie losgeworden bin. Wurde ja auch Zeit. Gestern hat mir zum ersten Mal zaghaft die 66(,9) entgegengeblinzelt, um sich heute als 66,3 kg deutlich zu positionieren. Schön. Mal sehen, ob es das jetzt auch wirklich war, oder ob es noch eine Fortsetzung gibt (“67,x – Teil III – ich weiß, was du letztes Wochenende gegessen hast…” ). Völlig ausschließen kann man es natürlich nie, vor allem da mit dem kombinierten Stress aus Doktorarbeit und Umzug + Renovierung (ich muss hier auch mal Fotos von der Wohnung posten) Abnehmen bei mir gerade eher hinten an steht. Aber da ich in meiner Wohnung mindestens am Freitag, z.T. vermutlich auch am Samstag alleine bin und noch keinen Herd habe, werde ich mir einen Vorrat an Skyr, Gurke, Eiweißbrot, etc. mitnehmen, dann gerate ich auch nicht so in Versuchung wie letztes Wochenende.

Ach ja, apropos noob: Wie verwendet man Categories & Tags eigentlich richtig? Was als Kategorie und was als Tag? Ich mach das bisher ziemlich wahllos, bzw. nehme da meist das gleiche..?

 

Wenn mein Kopf nicht angewachsen wäre…

Hat meine Mutter mir früher auch schon immer gesagt und jetzt: Handy bei meinem Freund vergessen… Aber eigentlich kein Wunder, da in meinem Kopf ein Schwarm Bienen aus Ideen und ausstehenden Erledigungen tobt. Alle 3 Sekunden denke ich über etwas anderes nach und da kann man dann schon mal ein paar Kleinigkeiten vergessen. Immerhin diesmal keiner meiner Schlüssel. Außerdem gibt mir das die Gelegenheit, heute noch mal in meiner neuen Wohnung vorbei zu fahren und etwas zu streichen, damit sind wir am Wochenende nämlich nur halb fertig geworden. Zumindest denke ich, dass es die Hälfte der Arbeit ist: die Vormieterin hatte nämlich leider einen etwas anderen Geschmack als ich und hat eine Wand in der Küche, einen Teil des Flurs und die Decke des Bad kaffeebraun gestrichen… Selbst mit sehr hochwertiger Wandfarbe musste man das 3 Mal überstreichen. Das ist jetzt zum Großteil abgeschlossen (im Flur muss ich noch einmal drüber) und das Wohnzimmer und das Schlafzimmer sollten keine solchen Probleme bereiten, auch wenn da mehr m² zu streichen sind. Außerdem hatte ich am Wochenende das erste Mal einen Elektrohobel in der Hand! Ich weiß nicht, ob ich hier schon davon geschrieben habe, aber ich baue mir einen Beistelltisch mit einer Buchenbaumscheibe als Platte. Vor 2 Wochen habe ich da schon 5 Stunden dran herumgeschliffen, aber es waren so tiefe Kerben auf beiden Seiten, dass da ein Hobel ran musste. Und der Vater eines Freundes ist zum Glück im Besitz eines solchen! Das hat vielleicht Spaß gemacht. Dann haben wir noch vielleicht eine halbe Stunde lang geschliffen und mittlerweile ist die Scheibe so traumhaft glatt! Ich kann gar nicht oft genug über die Platte streichen, ein haptischer Hochgenuss! 😀

Wegen des ganzen Streichens und allgemeinen Stresses (und aus Mangel an Vorbereitung) habe ich sehr reichhaltig gegessen: Snickers, Pizzabaguette, veggi-Gyros mit Pommes, Lakritze, Kartoffelecken, etc.. Demnach Stand auf der Waage: 67,4 kg. Aber irgendwann wird die 6 schon mein sein!

Auf ins Wochenende!

Diesmal freu ich mich so richtig auf das kommende Wochenende: Ich kriege heute nämlich die Schlüssel für meine neue Wohnung! Meine Traumwohnung! Die ich bisher nur 15 min lang gesehen habe… Aber es war Liebe auf den ersten Blick, das wird schon 😀 Da die Schlüsselübergabe erst spät Abends ist, werde ich dann morgen gleich wieder hin fahren (übernachten werde ich bei meinem Freund, meine neue Wohnung ist nämlich keine 20 km von ihm entfernt – noch ein Grund, mich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen <3), Fotos machen, planen und vielleicht auch schon streichen. Ich bin bisher immer sehr zurückhaltend gewesen, was farbige Wände betrifft… In meinem Kopf ist das immer so eine riesige Sache… Was, wenn die Farbe dann doch nicht passt / mir in 2 Jahren zum Hals raus hängt..? Und wie soll ich mich überhaupt erst für eine Farbe entscheiden?! Es gibt doch so viele schöne Farben! Naja, erstmal Fotos. Die Wohnung wird auch noch eine Weile leer stehen (umziehen werde ich erst am 11.02., in meinem alten WG-Zimmer bleibe ich dann aber noch bis Ende Februar (außer, ich werde viel früher mit der Dissertation fertig… hahaha)), also hat die Farbfrage noch etwas Zeit. Und in meinem Kopf schwirren lauter Projekte für Möbel, die ich entweder ganz selbst bauen oder umgestallten will… Ach, ich freu mich 🙂 Nur noch die Doktorarbeit aus dem Weg schaffen, dann kanns los gehen. 😀

Gewichtstechnisch ist es gerade nicht ganz so spannend: 67,0 kg heute wieder. Gestern hatten allerding meine chinesischen Arbeitskollegen zum Neujahrsessen eingeladen und ich habe mich mit köstlichen selbstgemachten Dumplings vollgestopft, also ganz okay. Auch deshalb freue ich mich auf das Wochenende: 2 Tage keine Waage. Und Montag begrüße ich dann ganz sicher die 66,x… Schönes Wochenende wünsche ich euch auch 🙂

Zwei Schritte vor, einer …?

Was ich damit sagen will: das Crêpewasser (hm, ausgeschrieben ist das irgendwie ekliger als in meinem Kopf…) das Wasser, welches ich gestern (mutmaßlich) durch den Verzehr von Crêpes am Abend vorher eingelagert hatte, ist wieder fort: 67,0 kg. Die 6 ist in greifbarer Nähe! Die Waage hat sogar geschwankt zwischen 66,9 und 67,0! Was ziemlich cool ist, weil ich damit auch wieder eine neues tiefstes Gewicht erreichen werde. Okay, eigentlich bin ich jetzt schon leichter als im November, bevor ich wieder etwas zugenommen habe (damals waren es minimal 67,4 kg), aber irgendwie zählen in meinem Kopf die Zahlen nach dem Komma nicht so richtig.

In Sachen Doktorarbeit habe ich mir jetzt eine neue Strategie überlegt: Homeoffice. Ich prokrastiniere hier zwar auch, aber da ich bald ja auch noch umziehe, ist mein prokrastinieren hier sinnvoller. Denn, wie ein weiser Student einst sagte: “In der Klausurenphase sind meine Fenster immer am saubersten.” Und für die Wohnungsabnahme müssen meine Fenster sauber sein. Außerdem will ich bei diesem Umzug nicht am Ende noch irgendwelchen Kram aus den letzten Ecken ziehen, denken “Was zum Teufel ist das?!” es aber dann doch in eine Kiste werfen und mitnehmen, nur weil ich nicht die Zeit hatte, darüber nachzudenken, ob ich es wirklich brauche. In diesem Sinne: frohes Schaffen!

Ein Schritt vor, einer zurück?

Hmpf, heute morgen hat die Waage wieder 67,6 kg angezeigt… Möglicher Grund: ich hab gestern später als üblich gegessen, und auch ein eher unübliches Abendessen: Crêpes. Wie immer aufgeschrieben (wenn auch nicht gewogen) und absolut im Budget, aber das interessiert meinen Körper wohl gerade nicht 😛 Ich bin von Natur aus ein sehr sehr ungeduldiger Mensch, also versuche ich es so zu sehen: neben allen anderen positiven Effekten des Abnehmens entwickelt sich das ganze auch noch zu einer Übung in Geduld. *Ohmmmmmm*

Der Anlass für die Crêpes: In meiner WG hatten wir (meinen vielleicht letzten) WG-Kochabend, bei dem wir organisatorischen Kram, den mein Auszug nach sich zieht besprochen haben. Sehr komisch, dass in meinem Zimmer bald jemand Anderes wohnen wird…

Erfolgreiches Wochenende

Ich muss vielleicht mal lernen etwas geduldiger und weniger dramatisch zu sein. Vielleicht. Irgendwann. Ich habe jetzt nämlich doch noch eine Zusage für meine Traumwohnung bekommen, die Trauer von Donnerstag war also unberechtigt 😀 Kann mein Glück echt kaum fassen und freue mich auf die Veränderungen, die 2017 mit sich bringen wird – neue (erste richtige eigene) Wohnung, neuer (erster richtiger) Job, neuer (verbesserter) Körper 😀

Die Party war auch ein voller Erfolg, auch wenn ich (leider) auch etwas zu voll war… Gestern konnte ich das Bett nicht verlassen und ich habe keine Ahnung, was ich Samstag alles gegessen und getrunken habe, eine Kalorienbilanz ist also leider auch nicht möglich. Aber naja, am Samstagmorgen waren es 68,4 kg, heute Morgen 68,3, also kein Problem. Und wenn man annimmt, dass am Samstag meine Kcal-Bilanz auf null rausläuft (viel gegessen & getrunken, getrunken aber hauptsächlich mit Rum-Cola-zero und auch viel rumgelaufen & getanzt), dann habe ich letzte Woche ein Gesamtdefizit von 7200 kcal eingefahren. Das kann sich doch sehen lassen.

Kopfkino, oder: wie man sich selber das Herz bricht

Heute Morgen auf der Waage: 68,4 kg. Also zwei kg weniger in den letzten zwei Tagen! Mensch, wenn das so weiter geht hab ich mein Ziel ja nächste Woche schon erreicht! Nein, natürlich nicht. Ich schiebe das entweder darauf, dass ich am Montag und Dienstag noch fröhliche Wassereinlagerungen von den Festtagen mit mir herumgetragen habe oder darauf, dass gestern mein Spieleabend war, bei dem ich Alkohol was getrunken habe, weswegen ich heute Morgen etwas dehydriert war. Oder eine Kombination aus Beidem. Auf jeden Fall habe ich jetzt angefangen neben meinem Gewicht auch die Kaloriendifferenz des Tages in einer Exceltabelle festzuhalten und daraus berechnet das „tatsächliche Gewicht“, das ich haben müsste. Das hab ich mal in irgendeinem anderen Abnehmblog gesehen (erinnere mich leider nicht mehr, wo…), aber ich glaube das macht einen etwas gefeiter gegen aus Wassereinlagerungsspaß resultierendem Frust. Mein „tatsächliches Gewicht“ heute daher: 69,57 kg.

Apropos ungerechtfertigter Frust: Ich hatte glaube ich mal erwähnt, dass ich bald in eine neue Stadt ziehe. Am Wochenende habe ich mir daher eine Wohnung angeschaut – die Wohnung! Wunderschön geschnitten, hell, tolle Lage. Und seit der Besichtigung habe ich mich so sehr in die Idee reingesteigert, in diese Wohnung zu ziehen, habe jedes Zimmer im Kopf eingerichtet, die Preise für die in der Küche fehlenden Elektrogeräte nachgeschaut, mir vorgestellt, wie ich meine Freunde dort bewirte, wie ich alleine dort entspanne, … Massives Kopfkino eben. Meine Besichtigung war mit der Vormieterin und gestern war der Vermieter auch noch mit ein paar anderen Interessenten in der Wohnung und wollte sich danach entscheiden. Die Anzeige ist jetzt gelöscht und bei mir hat sich noch niemand gemeldet. Ich bin mir also 99% sicher, dass ich die Wohnung nicht kriege und naja, gestern war ich schon sehr traurig. Ich war ja mit Freunden beim Spieleabend, als ich auf einen Anruf gewartet habe und ein Kumpel und ich haben uns auch ein bisschen (im Spaß) so reingesteigert, so dass man hätte denken können, ich sei von der Liebe meines Lebens verlassen worden 😛 Ich hoffe, dass ich es schaffe bei der nächsten Wohnung nicht schon vorher so viel zu investieren…