Optimierungswahn…

Außnahmsweise mal andersrum: gestern stand ich bestimmt 1 1/2 Stunden in diversen Supermärkten und habe mir interessiert notiert, welche Lebensmittel die höchste Kcal-dichte haben. Warum? Ab morgen will ich mit J. vier Tage wandern und da das ein Testlauf für eine noch längere Wanderung auf Korsika werden soll (wann auch immer ich mal wieder Urlaub machen darf), wollen wir unsere gesamte Nahrung mit uns herum tragen. Neben allem anderen Equipment und Kleidung. Meine erste Berechnung gestern ergaben dann erstmal fast 8 kg Nahrung – für gerade mal vier Tage und ohne Wasser! Auf 2 Wochen Korsika hochgerechnet definitiv zu viel. Also bin ich in den Supermarkt und habe recherchiert: Snickers (484 kcal / 100 g) sind also gar nicht die energiedichtesten Schokoriegel, die es gibt (wie ich immer dachte) – Knoppers haben 548 kcal / 100 g, Kitkat Chunky White auch 542 kcal! Giotto und Raffaello sogar über 600 kcal / 100 g, sind aber beim Wandern vermutlich transporttechnisch nicht so gut geeignet. Insgesamt sind diese Süßigkeiten zwar pro g sehr kcal-dicht, aber nicht unbedingt pro Volumen. Womöglich gibt es da auch noch Optimierungsbedarf, aber dafür ist so ein kurzer Testlauf sicher auch gut. Ich war total überrascht, weil ich diese Süßigkeiten (außer dem Kit Kat) nicht sehr kcal-dicht eingeschätzt hätte, und alle auf jeden Fall weniger als Snickers.

“Ausgewogene Ernährung” ist wichtig, deshalb werden wir nicht nur süß-schokoladige Snacks mitnehmen, sondern in der Kategorie “süß-fruchtig” Maoam Kracher anstatt dieser Weingummi-Schuhe, die ich bisher für unschlagbar gehalten habe und Studentenfutter, und als herzhaften Snack Parmesan (ich wollte Veggiwürste mitnehmen, aber mit einer kcal-Dichte von < 3 kcal/g müssen sie zu Hause bleiben). Zum Frühstück gibt es Haferflocken mit Proteinpulver, Studentenfutter, Zucker und Kaffeeweißem. Vor Letzterem habe ich mich bisher immer gesträubt, aber er ist doch viel energiedichter als Milchpulver. Mittags Kartoffelbrei mit Parmesan und Sauce, Abends Reis mit Linsen (gelbe, die haben am meisten kcal / 100 g), Sojagranulat und Sauce. In jede der warmen Mahlzeiten werden wir versuchen, so viel Kokosöl zu schmuggeln wie möglich… Bisher habe ich 3 TL angesetzt, weil ich nicht abschätzen kann, ab wann es eklig wird, aber perspektivisch gilt: je mehr, desto besser. Die Energiedichte von Fett ist ja nun mal unschlagbar. Zu jedem Essen und für alle Snacks habe ich akribisch ausgerechnet, wieviel jeder davon essen darf – J.s Tagesbedarf habe ich komplett gedeckt, bei 5 h Wandern am Tag habe ich für mich ein Defizit von 2000 kcal angesetzt. Weil noch effizienter, als Fett ins Essen zu schmuggeln ist natürlich, wenn ich auch etwas von dem verbrauche, was ich sowieso dabei habe 😉

Da ich im Moment einen extremen Mitteilungsbedarf habe, aber auch immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich zwei Posts an ein Tage veröffentliche, habe ich für die Tage meiner Abwesenheit ein paar Posts vorbereitet. Wenn ich alles richtig gemacht habe mit dem schedulen, dann gibt es zwischendurch ein bisschen was zu lesen.

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Auf ins Studio

Gestern hatte ich ein Probetraining in einem Fitnessstudio. Vor ewigen Zeiten (Teenager, vielleicht so 15 – 16) war ich mal in einem Fitnessstudio angemeldet, habe aber dadurch nicht abgenommen. Vormutlich, weil ich damals noch dachte: “Ich hab ja Sport gemacht, jetzt kann ich mir mal was gönnen” Gestern kam mir spontan die Idee, ich könnte meine Massen an Zeit dazu nutzen, bei allen möglichen Fitnessstudios hier in der Stadt Probetermine zu vereinbaren. Im Moment komme ich irgendwie nicht zum Bouldern, weil ich hier keinen Trainingspartner habe. Bzw., J., mit dem ich Bouldern gehe, ist im Moment selbst ein bisschen faul/anderweitig eingespannt. Probetrainings haben dazu noch den Vorteil, dass sie kostenlos sind und Bouldern kostet jedes Mal 6 €. Falls ich mit allen Studios durch bin, bevor ich weiß, wohin es mich als nächstes verschlägt, kann ich ja vielleicht trotzdem einen Vertrag abschließen; dann weiß ich auch auf jeden Fall, dass das Studio für mich das Beste ist. Was mich ziemlich stolz gemacht hat: Der Trainer hat sich bei fast allen Geräten das Gewicht unterschätzt, das ich heben konnte. Einen Bereich mit freien Gewichten haben sie auch, den wollte er mir gar nicht erst zeigen (“Da sind normalerweise nur Männer”), dabei interessiert mich das am meisten. Gerade fürs Bouldern, aber auch so hätte ich gerne nicht nur große Muskelgruppen, die nur hoch-runter können, sondern die ausgleichende Hilfsmuskulatur auch trainiert. Sonst ist die Verletzungsgefahr einfach zu groß. Ich weiß nicht, ob er da beim erstellen eines Trainingsplans noch besser drauf eingehen würde, aber gestern ist der Bereich etwas kurz gekommen. Heute gehe ich zu einem Schwerathletikverein (außer, mein Muskelkater weitet sich noch aus), da werden sie mir wohl schwere Sachen zum hochheben geben.

Nennt mich Kräuterhexe

Gestern habe ich mich trotz gutem Defizit in den Tagen vorher total aufgedunsen gefühlt und ich war es auch! Mein Bauch war so “speckig”, wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe. Das komische an Wassereinlagerungen am Bauch ist ja, dass sie sich nicht “fremd” anfühlen. Wenn man aufgebläht ist, weil man extrem viel oder blähendes gegessen hat, dann merkt man finde ich, dass dieses Volumen nicht zu einem gehört.  Die Wassereinlagerungen dagegen verhalten sich genau wie Fett. Zum Glück wusste ich es besser und hab mich nicht frustrieren lassen. Statt dessen bin ich runter in den Garten gegangen, hab mir ein paar Brennesselblätter abgezupft (bis vor Kurzem wusste ich gar nicht, dass es kein Problem ist, das mit bloßen Händen zu tun – die Hornhaut an den Fingerspitzen reicht als Schutz völlig aus. Man muss nur vorsichtig sein, nicht mit dem empfindlicheren Handrücken oder dem Unterarm an die Pflanzen zu kommen) und  eine Kanne Brennesseltee gekocht. Ich musste dann gestern zwar gefühlt alle halbe Stunde und auch in der Nacht mindestens 3 mal aufs Klo, aber seinen Zweck hat der Tee erfüllt: Mein Bauch ist auf ein Normalmaß an Speckigkeit zurückgeschrumpft (ich kann meine seitlichen Bauchmuskeln wieder sehen!) und auf der Waage hatte ich 700 g weniger als gestern. Und ich finde es immer wieder cool, wenn ich etwas direkt aus der Natur verwenden kann.

Quarkschleim!

Das Rezept für den Quarkschleim ist echt großartig! Ich habe ihn jetzt drei Tage hintereinander gegessen und er macht so satt, dass ich manchmal zwei Mahlzeiten daraus mache. Am ersten Tag hatte ich ihn wie schon erwähnt mit Zitronen-Geschmack, das war schon mal sehr lecker. Am zweiten Tag mit Tiramisu, auch sehr gut. Aber da der Geschmack vom Whey gar nicht so stark durchkommt, habe ich endlich mal Flavour-Proben bestellt. Ich war so voller Vorfreude, dass ich das Geld gleich überwiesen habe. 5 min später hatte ich eine Mail bekommen, dass ich (da ich mir Versand per Brief gewünscht habe) weniger Porto, also allgemein weniger bezahlen muss… Ich denke, dass ich mir das Geld bei der nächsten Bestellung abziehen lassen kann. Und ich denke, dass es eine nächste Bestellung geben wird, weil die Auswahl so groß ist. Außerdem nutze ich den Umstand, dass man das Whey nicht so stark schmeckt, um den Rest des Wheys aufzubrauchen, dass ich so gar nicht mag (Peanut Cookie, fand ich am Anfang lecker, aber dann irgendwann einfach nur graußig). Mit ein bisschen Instantkaffee schmeckt der Quarkschleim/-pudding dann auch richtig lecker. Gestern war mir auch nach einer warmen Mahlzeit, also habe ich den Quark und die restlichen Zutaten direkt nach dem Aufkochen dazu gegeben. Dadurch gerinnt der Quark zwar ein bisschen unschön, aber das hat mich nicht gestört und ich war nach dem Essen noch zufriedener. Quarkschleim Leute!

Eine Sorge weniger

Was ich hier gar nicht geschrieben habe: Dienstag morgen bin ich aufgewacht und war mir 100%ig sicher, dass ich einen Brief vom Jobcenter verpasst habe. Ich war seit Donnerstag nicht mehr in meiner Wohnung gewesen (und hatte ich in der gesamten letzten Woche auch nur ein Mal meinen Briefkasten geleert..?), ich hatte mit Sicherheit einen Brief nicht gesehen, einen Termin verpasst, mein Antrag wurde abgelehnt, für Mai würde ich kein Geld kriegen und ich müsste alle Unterlagen noch mal einreichen. Ich war mir sicher. Dank des Staus auf meinem Weg nach Hause hatte ich genug Zeit, die fünf Stadien der Trauer nach Elisabeth Kübler-Ross zu durchlaufen. Als ich den Briefkasten öffnete, hatte ich mir zum Glück schon vergeben “Ist doch egal, dass du es schon wieder verkackt hast, davon geht die Welt auch nicht schneller unter”. Ich atmete tief aus, als ich den Schlüssel in das Briefkastenschloss steckte (ich war sehr stolz auf mich, dass ich dies tat und meine Probleme nicht weiter verdrängte) und scharf wieder ein, als mir der Inhalt des Briefkastens entgegen fiel: die Postkarte einer Freundin aus Marokko, PayBack Werbung, der Zustellzettel für das von mir bestellt Kollagen und …. nichts weiter. Wieder einmal hatte ich es schafft, mir wegen eines Hirngespinstes den Tag (oder zumindest die Zeit zwischen aufwachen und am Briefkasten ankommen) zu versauen… Seit gestern weiß ich immerhin auch, dass meine Sorge wirklich komplett unbegründet war, mein Antrag wurde angenommen und ich habe die erste Zahlung vom Jobcenter erhalten.

Eisen im Feuer

Seit heute habe ich derer mehrere. Zwei bis zwei einhalb, je nach dem, wie man zählt. Heute habe ich meine zweite Bewerbung abgeschickt und gestern schon mit einem potentiellen Arbeitgeber telefoniert – da dauert es aber noch etwas, bis ich mich bewerben kann, weil die Firma erstmal intern schauen muss. Aber mein Imposter-Syndrom tanzt mir gerade echt ganz schön auf der Nase / Seele herum. Bei jeder Stellenanzeige, die ich lese, denke ich erst: “Das klingt interessant, könnte ich mir gut vorstellen” (also nicht bei jeder natürlich), kurz gefolgt von “Aber das kannst du eh nicht. Selbst wenn du die Stelle kriegst, was meinst du, wie lange du dem Chef diesmal etwas vormachen kannst? Drei Monate? Oder sogar noch weniger als bei der ersten Stelle?” Harte Zeiten… Kanns kaum erwarten, bis ich dem Imposter-Teufel zeigen kann, dass er Unrecht hat.

Sie lebt wieder

Meine Waage hat scheinbar doch nur eine neue Batterie gebraucht und ich bin so froh, dass sie wieder da ist! Nachdem mir J.s Waage am Montag 73 entgegen geschmettert hat, waren die 71,3 kg auf meinem Schätzchen eine Wohltat (solange ich nicht darüber nachdenke, wie weit ich schon war…). Gestern lief es dank Madam Graphismes Quarkmonster auch total gut mit der kcal-Aufnahme. Beim ersten Schritt, bei dem Haferflocken mit Flohsamenschalenpulver aufgekocht werden, dachte ich zwar noch “ach du Scheiße, wie soll ich diesen Schleim denn bloß runter kriegen?” Aber gemischt mit Quark ist es echt super. Die pappige Konsistenz von Quark alleine kann ich nur in geringen Mengen ertragen; wenn was knackiges zum Beißen drin ist, ist es gut. Aber in diesem Rezept erinnert mich die Konsistenz total an Pudding und ich brauche nichts reinschnippeln sondern kann mein Gemüse gesondert snacken. Gestern hatte “Lemon Cheesecake” Whey reingemischt, heute “Tiramisu”. Mal sehen, ob das genau so gut schmeckt wie die fruchtige Variante. Und ich überlege stark, vielleicht doch mal Flavdrops auszuprobieren; das Whey wird schon sehr stark verdünnt…

Masterplan revealed/unraveled

Ich hatte da ja mal einen Masterplan erwähnt, den ich seit letztem Montag durchziehen wollte. Mein Fazit: könnte klappen, wenn ich irgendwann wieder einen geregelten Tagesablauf ohne größere Überraschungen / spontane Kurztrips / spontane Partys / schlecht versorgte Umzüge / etc. habe. Der “Plan” war einfach nur das, was ich am Anfang der Abnahme gemacht habe: drei Mahlzeiten (morgens Proteinshake, Mittags Quarkauflauf, Abend Quark/Skyr mit Gemüse). In letzter Zeit bin ich nämlich ganz schön dem “Grasen” verfallen, denn “ich kann das ja noch ausgleichen / das ist in meinen kcal noch drin”. Bis es dann nicht mehr drin ist… Mit den drei festen Mahlzeiten erpare ich mir zumindest, das darüber nachdenken, ob ich dieses oder jenes noch essen kann. Denn: “Ist es eine der drei Mahlzeiten? Nein? Dann kannst du es nicht essen.” Ist viel weniger aufreibend als “Ist es noch in deinem Budget? Was, wenn du nachher noch 30 min SPort machst? Oder eine Stunde putzt? Oder Spazieren gehst? Oder morgen… Oh, schon aufgegessen..?” Das hab ich letzten Montag ziemlich gut durchgehalten, da hatte ich den ganzen Tag für mich. Auch wenn es super heiß war und ich beim Bouldern fast gestorben wäre, hatte ich kein Problem, mein Ding durchzuziehen. Schon am Dienstag hat J. mich mit in eine Siebdruckwerkstatt genommen, wo wir bis Abends Plakate gedruckt haben. Was dazu geführt hat, das ich nicht zu meiner festen Zeit essen konnte, was dazu geführt hat, dass ich Abends nicht nur Gemüsequark gegessen habe, sondern irgendwas anderes. Und so zieht es sich durch. Ich starte mit EINEM PLAN in den Tag, dann passiert etwas unvorhergesehenes, und ich werfe den Plan über Bord. Ich habe quasi keine Willenskraft, aber wenn ich Regeln befolgen kann, wie mit den Keksen, dann komme ich klar. Ich weiß nicht, ob es eine andere Lösung gibt, als an den Tagen, die ich kontrollieren kann (wie heute, vielleicht?!) ein möglichst hohes Defizit zu schaffen und an Tagen, die ich nicht kontrollieren kann..? Vielleicht schaffe ich es (bzw. vielleicht bringt es etwas), wenn ich, konfrontiert mit einer neuen Situation erst mal x min bewusst Abstand suche und mir eine Regel ausdenke, die zumindest Schadensbegrenzung bewirken kann.

Oh man , ich wünsch mir so, hier endlich mal wieder etwas positives schreiben zu können und nicht immer nur so ein Gejammer. Irgendwann, irgendwann…

Laaaaaanges Wochenende

Am Donnerstag wurde mir berichtet, dass gestern ein Feiertag ist (sein würde?)! Da ich in der nächsten Zeit wohl nicht in den Genuss eines echten Urlaubs kommen werden (Zitat meiner Jobcenter-Sachbearbeiterin: “In den ersten 3 Monaten genehmigen wir grundsätzlich keinen Urlaub”) dachte ich gleich, dass J. und ich die 4 1/2 Tage für einen  spontanen Kurzurlaub nutzen könnte. 4 Tage wandern (Urlaub mit J. = Wandern oder Festival, in Ermangelung von Geld also gerade eher Wandern) – Wie großartig das auch für meine Kcal-Bilanz gewesen wäre! Leider hatten wir Beide zugesagt, am Samstag einem Freund beim Umzug zu helfen… Aber immerhin haben wir es geschafft als am Donnerstag meine Maßnahme vorbei war unsere Sachen zu packen, ein paar Vorräte einzukaufen, ein Gebiet in der Nähe rauszusuchen und gegen 5 auch dort aufzuschlagen. Das Gebiet war total schön, und da es ja Donnerstag war und die rechtschaffenen Bürger arbeiten mussten, haben wir auch kaum einen Menschen zu sehen bekommen und konnten unser Lager in einer alten Burgruine aufschlagen. Der Plan war eigentlich erst, bis Samstag früh durch die Gegend zu ziehen und dann gleich vom Wald zum Umzug zu fahren, aber das haben wir dann doch verworfen, als es Freitags immer heißer wurde und der Wanderweg, auf dem wir unterwegs waren so schlecht markiert, dass wir uns mehrmals verlaufen haben. Vielleicht auch besser für die anderen Umzugshelfer, dass wir nicht gleich vom Wald zum helfen kamen. Der Umzug an sich war nicht cool, aber ich glaube, darauf möchte ich nicht so ins Detail eingehen… Um eine Idee zu bekommen: es gab bei 7 h Umzug für jeden 2 Brötchen zu essen. Da ich zu ausgeprägter Hangry-ness neige, könnte ihr euch mich am Ende des Tages so vorstellen. Die Anderen fanden es zwar auch unmöglich, konnten das aber scheinbar besser verbergen. Zum Ausgleich bin ich dann mit J. Pizza essen gegangen (schade, dass es keine Magerquark to go Optionen gibt…) und haben dann die Einladung für ein Sommerfest bekommen, auf der es “leider” noch mehr leckeres Essen und leckeren Alkohol gab. Sonntag Mittag und eigentlich den ganzen Montag (nein, den ganzen Montag, ohne eigentlich) haben J. und ich dann bei ihm Fallout gespielt.

Das Verlauf des Wochenendes war also: Erst schön und sportlich, dann dramatisch, dann schön und kcal-reich, dann so faul wie es nur geht. Und jetzt wieder in der Realität ankommen.

Juni

Oh man, es ist echt schon Juni… Dieses Jahr ist war so verrückt bisher – 2 Monate mega Stress, um die Dissertation rechtzeitig fertig zu schreiben; dabei noch in eine neue Wohnung ziehen. Dann zwei Monate einen Job haben, der mich zwar auch gestresst hat, den ich aber auch gerne gemacht habe. Die Kündigung, die mich vollkommen raus gehauen hat. Dann die Verteidigung meiner Doktorarbeit, die besser nicht hätte laufen können (naja, besser geht immer, aber immerhin habe ich die Bestnote bekommen). Jetzt bin ich schon seit über einem Monat arbeitslos und finde mich so langsam in dieser neuen Situation zurecht. Am Anfang war das Gefühl der Wertlosigkeit schon massiv erdrückend. Mittlerweile nimmt die Neugier, wohin es mich als nächstes verschlägt immer mehr zu. Die freie Zeit finde ich auch vermehrt angenehm, auch wenn ich sie nicht zu 100% sinnvoll nutzen kann. Auch mal nichts zu tun beschehrt mir nicht gleich ein kollosal schlechtes Gewissen Und kaum, dass es mir wieder besser geht, läuft das Abnehmen auch wieder besser: Über 4000 kcal Defizit in den letzten 3 Tagen. Ich habe meinen Schrittzähler wieder gefunden und benutze ihn fleißig, ich nutze einiges von der vielen freien Zeit für Sport und das Bedürfnis, mich vollzustopfen, ist nicht mehr da. Sagen wir mal, ich bin vorsichtig optimistisch, was die Zukunft betrifft.